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„Weekday Effects on Gold: Tokyo, London, and New York Markets“ (2016) von Hai-Chin Yu, Chia-Ju Lee und Tung-Li Shih, Banks and Bank Systems, Vol. 11, Nr. 2, S. 33-44.

Wie der Titel der Studie „Weekday Effects on Gold“ bereits vermuten lässt, wird darin untersucht, wie sich die Goldmärkte in Tokyo, London und New York an den einzelnen Wochentagen verhalten und ob es systematische Effekte gibt. Dies ist durchaus möglich, da auch an anderen Märkten wie etwa bei Aktien solche Effekte existieren – etwa der Montagseffekt, der besagt, dass die Renditen am ersten Wochentag schlechter als an den übrigen Wochentagen ausfallen.

Eine Besonderheit der vorliegenden Studie ist, dass die Renditeverteilungen über die drei Märkte in Tokyo, London und New York hinweg verglichen und entsprechende Verteilungsparameter ermittelt werden. Dies geht darüber hinaus, nur mittlere Renditen zu betrachten, wodurch gewisse Details verlorengehen könnten. Außerdem betrachten die Forscher die Volatilitätsverteilungen der drei Märkte im Wochenverlauf. Der in der Studie untersuchte Datenzeitraum erstreckt sich von Ende 1978 bis Ende 2011.

Auf den ersten Blick erscheinen die Renditeverteilungen der drei Goldmärkte erstaunlich ähnlich, was für eine hohe Integration der Märkte spricht. Dabei weisen die einzelnen Verteilungen – wie bei Finanzmarktdaten zu erwarten – zwei Merkmale auf, die von einer Normalverteilung abweichen: Einerseits eine höhere Anzahl sehr niedriger positiver und negativer Renditen und andererseits eine höhere Anzahl sehr hoher und sehr niedriger Renditen.

Freitag

Ein für Trader interessanter Effekt, den die Forscher zeigen, sind die überdurchschnittlich hohen Goldrenditen am Freitag . Hier hat der Markt in London im Mittel die höchsten Renditen (0,0385 Prozent), gefolgt von New York (0,029 Prozent) und Tokyo (0,0215 Prozent). Dies belegt den oft als „Friday Gold Rush“ bezeichneten, positiven Freitagseffekt des Edelmetalls. Um den Effekt zu antizipieren, steigen einige Marktteilnehmer entsprechend schon am Donnerstagabend bei Gold ein.

Die Grafik zeigt die mittleren Renditen jedes Wochentags für die drei Goldmärkte New York, London und Tokyo. Quelle: Yu, H.-C. / Lee, C.-J. / Shih, T.-L. (2016).

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Einen Montagseffekt wie am Aktienmarkt können die Forscher nicht nachweisen. Scheinbar ist dieser durch einen Dienstagseffekt ersetzt worden – für diesen Wochentag ermittelt die Studie die niedrigsten Renditen. Demnach ergibt sich das Muster, dass Investoren am Goldmarkt verstärkt freitags kaufen und dienstags verkaufen.

Die Volatilität von Gold ist der Studie zufolge montags am höchsten und nimmt dann im Verlauf der Woche ab, bevor sie freitags wieder etwas ansteigt. Der Goldmarkt in Tokyo ist dabei insgesamt etwas volatiler als die Märkte in London und New York.

FAZIT

Das klassische Muster, Gold vor dem Wochenende zu kaufen, wird in der Studie statistisch belegt. Am Freitag weist das Edelmetall eine signifikant höhere Rendite auf als an anderen Wochentagen, während am Dienstag signifikant niedrigere Renditen zu beobachten sind. In London sind die Effekte im Durchschnitt an stärksten ausgeprägt, gefolgt von New York und Tokyo.


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